Realisierung: für Qualität und Mehrwert sorgen

Auch bei fortgeschrittener Planung kann der Schutz vor Naturgefahren verbessert werden. Obwohl im Regelfall die Vorgaben aus der Projektierung 1:1 umzusetzen sind, lohnt es sich das Schutzkonzept erneut auf Vollständigkeit und Aktualität zu prüfen. Sollte es Lücken aufweisen, sind diese transparent zu kommunizieren und passende Lösungen zu finden.

Darauf ist besonders zu achten:

  • Die Einhaltung der Normen, die sorgfältige Ausführung und die lückenlose Dokumentation sind das A und O für einen wirksamen Schutz vor Naturgefahren.
  • Garantie dafür ist die Bauleitung. Es lohnt sich, einmal mehr nachzufragen, zu prüfen oder einen unabhängigen Experten um Rat zu bitten.
  • Einfache Möglichkeiten für wirksamen Schutz in einem fortgeschrittenen Bauprojekt: hagelgeprüfte Materialien und Produkte, automatische Storensteuerung, wo nötig Gegengefälle, Schwellen oder automatische Klappschotts für den Hochwasserschutz der Tiefgarageneinfahrt.
  • Bei einem Schutzdefizit ist mit der Bauherrschaft und einer auf Naturgefahren spezialisierten Fachperson zu prüfen, mit welchen Massnahmen die Schutzziele erreicht werden können oder ob sich Einschränkungen für die Nutzung ergeben.
  • Bei mobilen Schutzmassnahmen ist die Notfallorganisation integraler Bestandteil des Schutzkonzepts. Dabei ist besonders auf die Verantwortlichkeiten und den langfristigen Erhalt der Schutzfunktion zu achten (Alarmierung, Wartung, Unterhalt, Übung).

Praktische Unterstützung:

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