Projektierung: wirksames und effizientes Schutzkonzept

Analog zu den vorhergehenden Phasen gilt auch in der Projektierung: Dank dem frühzeitigen Einbezug der mit Naturgefahren verbundenen Risiken lässt sich das Bauvorhaben einfach umsetzen und dessen langfristigen Nutzen für die Auftraggeber verbessern.

Folgende Aufgaben stehen im Zentrum:

  • Schutzkonzept konkretisieren anhand der standortbezogenen Rahmenbedingungen sowie der angestrebten Schutzziele und der angedachten Lösungsstrategien
  • letzte Unklarheiten und offene Punkte im Zusammenhang mit Naturgefahren klären – allenfalls in Absprache mit einer auf Naturgefahren spezialisierten Fachperson (z. B. Bauingenieur)
  • besonders wichtig: die Aktualität der standortspezifischen Grundlagen zu den Naturgefahren überprüfen
  • Projektpflichtenheft in Bezug auf das Schutzkonzept nachführen

Je nach Vorgaben von Kanton, Gemeinde und Gebäudeversicherung wird bei Gefährdung durch Hochwasser, Erdrutsch, Murgang, Steinschlag oder Lawinen ein Gutachten für die Baubewilligung benötigt. Bei Neubauten sind die Normen SIA 261 und SIA 261/1 konsequent umzusetzen. Vielerorts wird zudem ein Nachweis betreffend Erdbebensicherheit gefordert (Normen SIA 261 für Neubauten, resp. SIA 269/8 bei Umbauten).

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