Hochwasser

Hochwasser (Bild: AGV)
Bildquelle: Aargauische Gebäudeversicherung (AGV)

Grundlagen

Charakterisierung

Nach heftigen oder lang anhaltenden Niederschlägen können Bäche, Flüsse und Seen über die Ufer treten und Überschwemmungen verursachen. Zudem führen sie oft Schwemmgut wie Schlamm, Geröll und Baumstämme mit. Die Kraft von Wasser und Schwemmgut kann massive Gebäudeschäden verursachen. Speziell in Untergeschossen sind Personen gefährdet. Auch Feuchtigkeit und Schmutz kann die Innenausbauten und technische Einrichtungen im Gebäude gefährden.

Die Vorwarnzeit fällt in der Schweiz allgemein sehr kurz aus. Bei Wildbächen handelt es sich in der Regel nur um wenige Minuten. Bei grösseren Talflüssen kann es Stunden dauern. Nur bei wenigen Flüssen ist eine technisch-organisatorische Vorwarnung der Betroffenen eingerichtet. Dies bedeutet, dass temporär zu ergreifende Objektschutzmassnahmen weitgehend von der Gefahrenerkennung der Betroffenen und deren Möglichkeiten/Organisation selbst abhängig sind.

Fachbegriffe

Starkniederschläge lassen sich nur kurzfristig vorhersagen und die Abflussbildung erfolgt äusserst rasch. Deshalb ist die Vorwarnzeit d.h. die Dauer von der Gefahrenerkennung bis zum Überschwemmungsbeginn, sehr kurz. Dies bedeutet, dass im Ereignisfall keine Zeit für eine Reaktion verbleibt und ausschliesslich permanente Schutzmassnahmen gegen Oberflächenabfluss vorzusehen sind. 

Die Rückstauebene ist die höchste Ebene, bis zu der das Wasser in einer Entwässerungsanlage ansteigen kann. Es wird unterschieden zwischen: a) errechneter Rückstauebene gemäss Generellem Entwässerungsplan GEP und b) maximal möglicher Rückstauebene. Letztere entspricht der Überschwemmungshöhe nach einem starken Regen.

Die Fliessgeschwindigkeit kann bei Überschwemmungen in steilerem Gelände (≥ 5-10%) über 2 m/s erreichen. So hohe Geschwindigkeiten treten insbesondere entlang kanalisierter Bereiche auf (z.B. Strassenzüge und Trockenrinnen). In flacherem Gelände (< 2%) reduziert sich die Geschwindigkeit auf deutlich unter 2 m/s.

Die Anstiegsgeschwindigkeit beschreibt die Schnelligkeit, mit der das Wasser bei Überschwemmungen ansteigt. Dieser Wert ist entscheidend für die Einschätzung der Bedrohung von Personen in und ausserhalb von Gebäuden. Bei Überschwemmungen wegen Verklausung (Verstopfung durch Schwemmgut bei Brücken, Durchlässen und Engstellen), bei Dammbrüchen oder der Verlagerung eines Gerinnes ist die Anstiegsgeschwindigkeit hoch.

Die Überschwemmungsdauer beginnt zum Zeitpunkt der Benetzung mit Wasser und endet, wenn sich das Wasser vollständig zurückzieht.

Intensitätsparameter zur Bemessung

Zur Bemessung von Objektschutzmassnahmen bedarf es Angaben zur Überschwemmungshöhe hf, Fliessgeschwindigkeit vf und Mächtigkeit von Feststofferosionen und -ablagerungen ha. Diese Angaben können den Intensitätskarten entnommen werden. Existieren keine Intensitätsangaben, so sind diese durch eine Fachperson zu bestimmen. Allenfalls sind zusätzliche Untersuchungen zur lokalen Gefährdung notwendig.

Ausgangsgrössen

Bezeichnungen

hf [m]    Überschwemmungshöhe
hstau [m] Stauhöhe bei Hindernissen
ha [m] Ablagerungshöhe von Feststoffen
he [m] Einbindetiefe der Baute in den Untergrund
hk [m] Kolktiefe bei Gebäuden
hu [m] Tiefe von Ufererosionen
hr [m] Gleitflächentiefe von Uferrutschungen
vf [m/s] Fliessgeschwindigkeit
vv [m/h] Anstiegsgeschwindigkeit
ρhw [t/m3] Dichte von Hochwasser
ρa [t/m3] Dichte von Feststoffablagerungen
m [t] Masse einer Einzellast
g [m/s2] Erdbeschleunigung (9.81 m/s2)
lh [m] Dicke der Stahlbetonwand
ls [m] Spannweite der Stahlbetonwand
qh [kN/m2] Druck aus hydrostatischer Beanspruchung
qf [kN/m2] Druck aus hydrodynamischer Beanspruchung
qa [kN/m2] Druck infolge Feststoffablagerungen
qe [kN/m2] statischer Ersatzdruck einer Einzellast (Anprall)
qhe [kN/m2] Druck aus hydrostatischer Beanspruchung auf Höhe der Einbindetiefe
qhf [kN/m2] Druck aus hydrostatischer Beanspruchung auf Höhe des Terrains
cd [–] Formwiderstandsbeiwert
A [m2] Anprallfläche einer Einzellast
Qe [kN] Statische Ersatzkraft einer Einzellast (Anprall)

Weitere bedeutende Parameter

ti [h]      Vorwarnzeit (Dauer von Gefahrenerkennung bis Überschwemmungsbeginn)
tv [h] Interverntionszeit
t [h] Überschwemmungsdauer

Gefährdungsbilder

Gefährdungsbild 1: Statische Überschwemmung

Die statische Überschwemmung weist eine geringe Fliessgeschwindigkeit (v < 1 m/s) auf. Dadurch entstehen keine zu berücksichtigenden dynamischen Beanspruchungen. Die Einwirkung ergibt sich durch den hydrostatischen Druck qh auf die wasserdichte Gebäudehülle. Dieser wächst mit zunehmender Tiefe an. Es wird angenommen, dass sich der Bodenkörper während der Überschwemmung vollständig sättigt. Beim hydrostatischen Druck auf die Bodenplatte der Baute handelt es sich um den Auftrieb.

Gefährdungsbild 2: Dynamische Überschwemmung

Die dynamische Überschwemmung weist mittlere bis hohe Fliessgeschwindigkeiten (v > 1 m/s) auf. Als Einwirkung wird neben der hydrostatischen auch die hydrodynamische Kraft des fliessenden Wassers berücksichtigt. Die Geschwindigkeitsverteilung wird über die gesamte Überschwemmungshöhe hf als konstant angenommen. Dadurch ergibt sich ein gleichmässig verteilter, konstanter Druck qf infolge hydrodynamischer Beanspruchung an der angeströmten Wand der Baute. Der Anprall mitgeführter Feststoffe (Baumstämme, gröberes Geschiebe) wird mit einem statischen Ersatzdruck qe berücksichtigt.

Die Einwirkungen durch lokale Überdrucke oder Unterdrucke (Sog) infolge spezieller Gebäudeformen sowie der hydrodynamische Auftrieb können vernachlässigt werden.

Gefährdungsbild 3: Dynamische Überschwemmung mit Feststofferosion (Kolk) und -ablagerung

Bei hohen Fliessgeschwindigkeiten (v > 2 m/s) führt die Dynamik des Abflusses zu Feststofferosionen hk (Kolk) und Feststoffablagerungen ha. Dies tritt v.a. bei Bauten entlang stark kanalisierter, geneigter Abflusswege auf (Strassenzüge in Siedlungen). Die hydrostatische und hydrodynamische Wirkung des fliessenden Wassers sind zu berücksichtigen (analog zu Gefährdungsbild 2). Ebenso die Stosskraft mitgeführter Feststoffe. Es treten Kolkungen bis zur Tiefe hk auf, welche die Fundation von Bauten freilegen oder sogar unterspülen können. Durch Feststoffablagerungen entstehen Auflasten qa, welche für Tiefbauten massgebend werden (z.B. Tiefgaragen).

Gefährdungsbild 4: Ufererosion und Gerinneverlagerung

Die Ufererosion ereignet sich in Form einer Gerinneverlagerung, wobei das Ufer bis auf eine Tiefe hu erodiert. Die Fundation der Baute ist nicht gefährdet, so lange die Einbindetiefe he grösser ist als hu. Durch die Seitenerosion wird der äussere Hausteil vom direkten Strömungsangriff des Gerinnes erfasst. Die Einwirkungen sind daher der Druck des fliessenden Wassers qf und der Stossdruck mitgeführter Feststoffe qe auf die Frontseite der Baute.

Gefährdungsbild 5: Uferrutschung

Die Ufererosion ereignet sich in Form einer Rutschung. Diese häufig durch Tiefenerosion des Flussbettes ausgelösten Rutschungen können weit ausgreifen und sind je nach topographischen und geologischen Verhältnissen oberflächlich bis tiefgründig. Die Einwirkung auf die Baute entspricht jener bei Rutschungen mittlerer oder tiefer Gleitfläche hr. Erreicht das Hochwasser die Baute, so sind die Einwirkungen gemäss Gefährdungsbild 4 ebenfalls zu berücksichtigen.

Fachleute aus FAN und KOHS haben eine «Empfehlung zur Beurteilung der Gefahr von Ufererosion an Fliessgewässern» erarbeitet (Empfehlung Arbeitsgruppe, Anhang A: Anwendungsbeispiele, Anhang B: Arbeitshilfe.

Gefährdungsbild 6: Grundwasser

Das Grundwasser steigt infolge Starkniederschlägen und Hochwasser an. Es kommt zur Flutung des Gebäudes über Eintrittsöffnungen und die undichte Gebäudehülle in Untergeschossen. In Extremfällen kann Grundwasser bis über die Terrainoberfläche ansteigen und über das Erdgeschoss ins Gebäude gelangen. Ein Anstieg des Grundwassers kann auch zum Aufschwimmen des Gebäudes und damit zu statischen Problemen führen.

Gefährdungsbild 7: Kanalisationsrückstau

Der Rückstau im Kanalisationssystem führt zu einer Flutung des Gebäudes.

Eintrittswege von Wasser in Gebäude

Eintrisswege von Wasser bei starkem Regen und Hochwasser
  1. Wasser durchdringt Kellerwände / Bodenplatte
  2. Wasserrückstau aus der Kanalisation
  3. Wasser dringt durch undichte Hausanschlüsse (Rohrwege, nicht druckwasserdicht ins Mauerwerk eingebettete Kabel) oder durch undichte Fugen
  4. Wasser strömt durch Lichtschächte und Kellerfenster
  5. Wasser durchsickert die Aussenwand
  6. Wasser dringt durch Tür- und Fensteröffnungen
  7. Wasser durchdringt Fassade bei starkem Regen mit Sturm
  8. Wasser dringt über das Dach und den Balkon in das Gebäude ein
  9. Hagel verstopft die Entwässerungseinrichtungen und kann so zum Eindringen von Wasser in das Gebäude führen (siehe Punkte 4, 5 und 6)

Einwirkungen

Der hydrostatische Druck wird wie folgt ermittelt:

Druck an Terrainoberfläche bei Überschwemmungshöhe:

`q_(h,f) = rho_(hw)*g*h_f [(kN)/m^2]`

Druck an Gebäudefundation bei Überschwemmungshöhe:

`q_(h,e) = rho_(hw)*g*h_f*(h_f+h_e) [(kN)/m^2]`

Bei geringem Feststoffanteil ist für ρhw 1.1 [t/m3] einzusetzen, bei hohem Feststoffanteil 1.4 [t/m3].

Statischer Druck infolge hydrodynamischer Beanspruchung, der auf eine umflossene Baute (resp. die angeströmte Wand) wirkt:

`q_f = 0.5*c_d*rho_(hw)*v^2 [(kN)/m^2]`

Typische Richtwerte für den Formwiderstandsbeiwert cd sind:

  • 1.25-1.5 (wenn angeströmte Wandlänge / Überschwemmungshöhe ≤ 40)
  • 1.5-2.0 (wenn angeströmte Wandlänge / Überschwemmungshöhe > 40)

Die Stauhöhe ergibt sich durch das Aufstauen des fliessenden Wassers vor der umflossenen Baute (vgl. Suter, 2013). Diese Höhe beträgt maximal:

`h_("stau")= (v_f^2)/(2*g)`

Diese Formel ist gültig, sofern die überflutete Fläche sehr breit und das Hindernis relativ schmal ist. Bei grossen Hindernissen in Bezug auf die überflutete Fläche müssen ergänzende hydraulische Untersuchungen durchgeführt werden.

Die Kolktiefe hk an überschwemmungsgefährdeten Gebäuden kann nach Kohli (1998) detailliert bestimmt werden, wenn neben der Fliessgeschwindigkeit und der Überschwemmungshöhe auch die Überschwemmungsdauer und die Kornverteilung des gefährdeten Erdmateriales bekannt sind. Eine detaillierte Berechnung ist bei nicht unterkellerten Gebäuden notwendig.

Beispiele zur Berechnung der Kolktiefe

Bei unterkellerten Gebäuden ist die Gefährdung durch Unterkolkung v.a. für Gebäude entlang des Flussbettes von Bedeutung (Gefährdungsbild 4).

Auflast durch Feststoffablagerungen:

Durch die Ablagerung von Feststoffen können auf das Bauwerk wirkende vertikale und horizontale Erdkräfte entstehen. Die Auflast berechnet sich wie folgt (Dichte: 2.0 t/m3):

`q_a = rho_a*g*h_a`

Anprallkraft von Einzelkomponenten:

Werden Blöcke oder andere Feststoffe mitgerissen, so ist zusätzlich zum Druck aus hydrostatischer und hydrodynamischer Beanspruchung eine Anprallkraft solcher Einzelkomponenten zu berücksichtigen.

Bei Anprall von Einzelkomponenten aus Hochwasser gelten für die Dichtigkeit des Bauwerks höhere Anforderungen, und daher verbleiben die Tragwerksverformungen im elastischen Bereich. Die statischen Ersatzkräfte Qe sind dementsprechend höher anzusetzen.

Statische Ersatzkräfte infolge Anprall bei Hochwasser und Murgängen

Die statische Ersatzkraft für spezifische Wanddicken lh und Spannweiten ls berechnet sich wie folgt:

`Q_e^' = (Q_e*2.5*l_h)/(0.3*l_s)`

Feststoffe können im Einflussbereich des Wassers an beliebiger Stelle auftreten. Die statische Ersatzkraft verteilt sich dabei gleichmässig über die Anprallfläche A.

`q_e = Q_e / A [(kN)/m^2]`

Empfohlene statische Nachweise

Je nach Situation sind statische Nachweise in Bezug auf Auftrieb, Grundbruch, Kippen, Gleiten usw. zu erbringen (siehe Kölz/In-Albon 2012).

Schadenarten-/ursachen

Nässe und Schmutz:

Bei Vernässung und Ablagerung von Schlamm verlieren Gebäudeausbauten (Böden, Wände, Decken), Installationen und Gebäudeinhalte ganz oder teilweise ihren Wert. In Einzelfällen kann auch das Tragwerk betroffen sein. Vernässung wirkt in der Regel über die maximale Überschwemmungshöhe hinaus: Wegen der Kapillarität in Wänden und durch das Verdunsten von Wasser sind auch Bereiche oberhalb der Überschwemmungshöhe betroffen. Alle löslichen und nicht löslichen Stoffe, die das Wasser mitführt, verursachen erhebliche Verschmutzung. Produkte aus Holz, Papier, Textilien oder Gips erleiden Totalschaden, wenn sie Wasser aufsaugen. Kurzschlüsse bei elektrischen Einrichtungen können zudem Brände auslösen, technische Einrichtungen zerstören und Personen gefährden. Weitere Schäden können durch chemische Reaktionen mit gelagerten Stoffen oder durch die Einlagerung von Fest- und Geruchsstoffen entstehen.

Schutzmassnahmen

Die Meidung von überschwemmungsgefährdeten Gebieten und Muldenlagen sowie die konsequente Planung des Wasserabflusses vom Gebäude weg (Terraingestaltung!) und die Höhenlage des Erdgeschosses gehören zu den wichtigsten Schutzmassnahmen vor Hochwasser.

Zusätzlich stehen folgende drei Schutzkonzepte zur Wahl. Massgebend für die Planung von Neubauten ist die Höhe des zu erwartenden Wasserspiegels beim 300-jährlichen Hochwasser (Schutzhöhe, bei dynamischem Fliessverhalten Geschwindigkeitshöhe berücksichtigen!). Temporäre Massnahmen sind nur bei langer Vorwarnzeit (mehrere Stunden bis Tage) sinnvoll und erfordern eine einwandfreie und langfristig gesicherte Notfallorganisation.

  • Abschirmung: Das Wasser wird mittels Barrieren (Dämme, Betonmauern) oder durch Höherlegung des Gebäudes ferngehalten.
  • Abdichtung: Das Gebäude wird wasserdicht als „weisse oder schwarze Wanne“ ausgebildet und vorhandene Öffnungen über der Schutzhöhe angeordnet. Schäden entstehen lediglich durch Verschmutzungen der Gebäudehülle. Die Fassade ist im benetzten Bereich nässeunempfindlich auszubilden.
  • Nasse Vorsorge: Die Überschwemmung des Gebäudes wird bewusst zugelassen um noch grössere Schäden infolge Auftriebs (Bruch der Bodenplatte) zu verhindern. Durch die Verwendung wasserunempfindlicher Materialien beim Innenausbau und durch angepasste Nutzung wird der Schaden gering gehalten.
Generell ist zwischen permanent und temporär wirkenden Vorkehrungen zu unterscheiden.

Vorschläge für Schutzmassnahmen zu einzelnen Bauteilen und zum konzeptionellen Vorgehen: Gebäudeschutz

Normen und Richtlinien

Allgemeine Bau- und Tragwerksnormen

Allgemein

SIA 480 (2016): Wirtschaftlichkeitsrechnung für Investitionen im Hochbau. Schweizerischer Ingenieur- und Architekten-Verein, Zürich.

Tragwerksnormen

SIA 260 (2013): Grundlagen der Projektierung von Tragwerken. Schweizerischer Ingenieur- und Architektenverein, Zürich.

SIA 261 (2014): Einwirkungen auf Tragwerken. Schweizerischer Ingenieur- und Architektenverein, Zürich.

SIA 261/1 (2003): Einwirkungen auf Tragwerke – Ergänzende Festlegungen. Schweizerischer Ingenieur- und Architektenverein. Zürich.

SIA 267 (2013): Geotechnik. Schweizerischer Ingenieur- und Architektenverein, Zürich.

SIA 267/1 (2013): Geotechnik - Ergänzende Festlegungen. Schweizerischer Ingenieur- und Architektenverein, Zürich.

SIA 269 (2011): Grundlagen der Erhaltung von Tragwerken. Schweizerischer Ingenieur- und Architektenverein, Zürich.

SIA 269/1 (2011): Erhaltung von Tragwerken - Einwirkungen. Schweizerischer Ingenieur- und Architektenverein, Zürich

SIA 465 (1998): Sicherheit von Bauten und Anlagen. Schweizerischer Ingenieur- und Architektenverein, Zürich.

SIA 469 (1997): Erhaltung von Bauwerken. Schweizerischer Ingenieur- und Architektenverein, Zürich.

Bauproduktenormen mit Anforderungen betreffend Hochwasser (Auswahl)

Aussenwandsysteme

ÖNORM B 1300 (2012): Objektsicherheitsprüfungen für Wohngebäude – Regelmässige Prüfroutinen im Rahmen von Sichtkontrollen und zerstörungsfreien Begutachtungen, Grundlagen und Checklisten

Türen, Fenster, äussere Abschlüsse

SIA 331 (2012): Fenster und Fenstertüren. Schweizerischer Ingenieur- und Architektenverein, Zürich.

SIA 331.054 (1980): Prüfverfahren für Fenster – Mechanische Prüfungen. (SN EN 107). Schweizerischer Ingenieur- und Architektenverein, Zürich.

SIA 331.181 (2002): Glas im Bauwesen – Pendelschlagversuch – Verfahren für die Stossprüfung und die Klassifizierung von Flachglas. (SN EN 12600). Schweizerischer Ingenieur- und Architektenverein, Zürich.

SIA 331.308 (2002): Fenster und Türen – Mechanische Beanspruchung – Anforderungen und Einteilung. (SN EN 12400). Schweizerischer Ingenieur- und Architektenverein, Zürich.

SIA 342 (2009): Sonnen- und Wetterschutzanlagen. Schweizerischer Ingenieur- und Architektenverein, Zürich.

SIA 342.016 (2015): Markisen – Leistungs- und Sicherheitsanforderungen. (SN EN 13561). Schweizerischer Ingenieur- und Architektenverein, Zürich.

SIA 342.017 (2015): Abschlüsse aussen – Leistungs- und Sicherheitsanforderungen. (SN EN 13659). Schweizerischer Ingenieur- und Architektenverein, Zürich.

SIA 343 (2014): Türen und Tore. Schweizerischer Ingenieur- und Architektenverein, Zürich.

SIA 343.061 (1999): Türblätter – Ermittlung der Widerstandsfähigkeit gegen harten Stoss. (SN EN 950). Schweizerischer Ingenieur- und Architektenverein, Zürich.

SIA 343.102 (2000): Tore – Widerstand gegen eindringendes Wasser – Klassifizierung. (SN EN 12425). Schweizerischer Ingenieur- und Architektenverein, Zürich.

SIA 343.111 (2000): Tore – Widerstand gegen eindringendes Wasser – Prüfverfahren. (SN EN 12489). Schweizerischer Ingenieur- und Architektenverein, Zürich.

Ift – Richtlinie FE-05/2 (2005): Einsatzempfehlungen für Fenster und Aussentüren; Richtlinie zur Ermittlung der Mindestklassifizierung in Abhängigkeit der Beanspruchung; Teil 1 Windwiderstand, Schlagregendichtheit und Luftdurchlässigkeit.

Ift – Richtlinie FE-07/1 (2005): Hochwasserbeständige Fenster und Türen. Anforderungen, Prüfung, Klassifizierung.

Dach- und Fassadenbekleidungsprodukte

SIA 329 (2018): Vorhangfassaden. Schweizerischer Ingenieur- und Architektenverein, Zürich.

SIA 232.301+A1 (2014): Lichtdurchlässige, einschalige profilierte Platten aus Kunststoff für Innen- und Aussenanwendungen an Dächern, Wänden und Decken. Anforderungen und Prüfverfahren. (SN EN 1013+A1). Schweizerischer Ingenieur- und Architektenverein, Zürich.

SIA 232.602+A1 (2015): Faserzement-Wellplatten und dazugehörige Formteile - Produktspezifikationen und Prüfverfahren. (SN EN 494+A1). Schweizerischer Ingenieur- und Architektenverein, Zürich.

SIA 232.603+A1 (2016): Faserzement-Tafeln – Produktspezifikationen und Prüfverfahren. (SN EN 12467+A1). Schweizerischer Ingenieur- und Architektenverein, Zürich.

SIA 243 (2008): Verputzte Aussenwärmedämmung. Schweizerischer Ingenieur- und Architektenverein, Zürich.

SIA 271 (2007): Abdichtungen von Hochbauten. Schweizerischer Ingenieur- und Architektenverein, Zürich.

SIA 270 (2014): Abdichtungen und Entwässerungen - Allgemeine Grundlagen und Abgrenzungen. Schweizerischer Ingenieur- und Architektenverein, Zürich.

SIA 281 (2013): Dichtungsbahnen - Kunststoff- Dichtungsbahnen, bitumenhaltige Dichtungsbahnen und Ton-Dichtungsbahnen Produkte- und Baustoffprüfungen, Werkstoffbezeichnungen. Schweizerischer Ingenieur- und Architektenverein, Zürich.

Abdichtungsbahnen

SIA 281.001 (2013): Abdichtungsbahnen – Bitumenbahnen mit Trägereinlage für Dachabdichtungen - Definitionen und Eigenschaften (EN 13707).

SIA 280.101 (2012): Abdichtungsbahnen – Kunststoff- und Elastomerbahnen für Dachabdichtung – Definitionen und Eigenschaften (EN 13956).

Fugenabdichtungen

SIA V118/274 (2010): Allgemeine Bedingungen für Abdichtung von Fugen in Bauten – Vertragsbedingungen zur Norm Sia 274:2010. Schweizerischer Ingenieur- und Architektenverein, Zürich.

SIA 274 (2010): Abdichtung von Fugen in Bauten – Projektierung und Ausführung. Schweizerischer Ingenieur- und Architektenverein, Zürich.

Grundwasserabdichtungen

SIA 272 (2009): Abdichtungen und Entwässerungen von Bauten unter Terrain und im Untertagbau. Schweizerischer Ingenieur- und Architektenverein, Zürich.

Gewächshäuser

SIA 328.001 (2001): Gewächshäuser – Bemessung und Konstruktion – Teil 1: Kulturgewächshäuser. (SN EN 13031-1). Schweizerischer Ingenieur- und Architektenverein, Zürich.

Abwassertechnik

SIA 190.122 (2002): Rückstauverschlüsse für Gebäude – Teil 2: Prüfverfahren (SN EN 13564-2). Schweizerischer Ingenieur- und Architektenverein, Zürich.

SIA 190.123 (2003): Rückstauverschlüsse für Gebäude – Teil 3: Güteüberwachung (SN EN 13564-3). Schweizerischer Ingenieur- und Architektenverein, Zürich.

VSS-102 (2002): Entwässerungsrinnen für Verkehrsflächen – Klassifizierung, Bau und Prüfungsgrundsätze, Kennzeichnung und Beurteilung der Konformität (SN EN 1433).

SIA 190.254 (2015): Abwasserhebeanlagen für die Gebäude- und Grundstücksentwässerung – Bau- und Prüfungsgrundsätze – Teil 4: Rückflussverhinderer für fäkalienfreies und fäkalienhaltiges Abwasser (SN EN 12050-4).

SSIV-10 (2000): Schwerkraftentwässerungsanlagen innerhalb von Gebäuden – Teil 3: Dachentwässerung, Planung und Bemessung (SN EN 12056-3).

SSIV-12 (2000): Schwerkraftentwässerungsanlagen innerhalb von Gebäuden – Teil 5: Installation und Prüfung, Anleitung für Betrieb, Wartung (SN EN 12056-5).

SN 592 000 (2012): Anlagen für die Liegenschaftsentwässerung – Planung und Ausführung.

SN 640 350 (2001): Oberflächenentwässerung von Strassen; Regenintensitäten. Vereinigung Schweizerischer Strassenfachleute VSS.

SIA 318 (2009): Garten- und Landschaftsbau. Schweizerischer Ingenieur- und Architektenverein, Zürich.

SIA 118/318 (2009): Allgemeine Bedingungen für Garten- und Landschaftsbau – Vertragsbedingungen zur Norm SIA 318:2009. Schweizerischer Ingenieur- und Architektenverein, Zürich.

EN 752 (2008): Entwässerungssysteme ausserhalb von Gebäuden.

Technische Richtlinien (Auswahl)

Allgemein

HEV (2016): Paritätische Lebensdauertabelle. Hauseigentümerverband Schweiz / Schweizerischer Mieterinnen und Mieterverband. (Online-Tool)

SVGW (2010): Richtlinie für Gasleitungen. Richtlinie G2. Schweizerischer Verein des Gas- und Wasserfaches, Zürich.

SVGW (2013): Richtlinie für Wasserverteilung. Richtlinie W4 - Planung, Projektierung sowie Bau, Betrieb und Unterhalt von Trinkwasserversorgungssystemen ausserhalb von Gebäuden. Schweizerischer Verein des Gas- und Wasserfaches, Zürich.

Entwässerung

Suissetec (2016): Richtlinie „Dachentwässerung“ . Schweizerisch-Liechtensteinischer Gebäudetechnikverband, Suissetec. (auch als Web-App erhältlich)

Suissetec/VSA (2012): SN 592000:2012: Anlagen für die Liegenschaftsentwässerung – Planung und Ausführung.

VSA (1996): Planung der Liegenschaftsentwässerung. Informationsforum der VSA Fachgruppe „Liegenschaftsentwässerung“, Olten.

VSA (2002): Regenwasserentsorgung: Richtlinie zur Versickerung, Retention und Ableitung von Niederschlagswasser in Siedlungsgebieten. Verband Schweizer Abwasser- und Gewässerschutzfachleute, Zürich. (Update 2008 zur Richtlinie)

Glas

SIGaB (2007): Sicherheit mit Glas. Dokumentation, Schweizerisches Institut für Glas am Bau, Schlieren.

Gewächshäuser

Deutsche Hagel (1984): Schadenerfahrungen mit Eindeckungsmaterialien von Gewächshäusern. Deutsche Hagel-Versicherungs-Gesellschaft, Nr. 12, Wiesbaden

Holz

EMPA (2009): Hagelwiderstand von Holzfassaden. Abschlussbericht Fonds zur Förderung der Wald- und Holzforschung, Projekt 2008.04. Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt, Dübendorf

Lignum (2012): Holzbautabellen – Handbuch für die Bemessung. Lignum, Zürich. (Lignum-"Holzbautabellen 2" online)

Lignum (1999): Fassadenverkleidungen aus unbehandeltem Holz. Lignatec Nr. 8, ISSN 1421-0320, Zürich

Gerüste / Krane

SUVA (2011): Checkliste Fassadengerüste. Bestellnummer: 67038.d, Suva, Luzern

SUVA (2007): Checkliste Krane auf Baustellen. Bestellnummer: 67116.d, SUVA, Luzern

SUVA (2014): Checkliste für Kranführer von Turmdrehkranen. Bestellnummer: 88179.d, SUVA, Luzern

Literatur

Allgemein

ASTRA (2012): Naturgefahren auf den Nationalstrassen: Risikokonzept. Methodik für eine risikobasierte Beurteilung, Prävention und Bewältigung von gravitativen Naturgefahren auf Nationalstrassen, Bundesamt für Strassen, Bern.

Egli, Th. (2005): Wegleitung Objektschutz gegen gravitative Naturgefahren. Vereinigung Kantonaler Feuerversicherungen, Bern.

PLANAT (2009): Risikokonzept für Naturgefahren. Nationale Plattform Naturgefahren, Bern.

Präventionsstiftung der Kantonalen Gebäudeversicherer (2014): Prevent-Building – eine Methodik und ein Werkzeug zur Beurteilung der Wirksamkeit und Zumutbarkeit von Objektschutzmassnahmen an Gebäuden gegen gravitative und meteorologische Naturgefahren. Bericht Phase 1 mit Anpassungen aus Phase 2. Arbeitsgemeinschaft Prevent-Building: WSL-Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF, Egli Engineering AG, Geotest AG, B,S,S,. Volkswirtschaftliche Beratung, Version 12.05.2014. (Download)

Suda J. und Rudolf-Miklau F. (Hrsg.) (2012): Bauen und Naturgefahren, Handbuch für konstruktiven Gebäudeschutz. Springer, Wien.

Staub, B. (2017): Gebäudeschutz gegen Naturgefahren. FAN Agenda 2/2017. Fachleute Naturgefahren Schweiz. (Download)

Hochwasser / Murgänge

BWW (1997): Empfehlungen Berücksichtigung der Hochwassergefahren bei raumwirksamen Tätigkeiten. Bundesamt für Wasserwirtschaft / Bundesamt für Raumplanung / Bundesamt für Umwelt, Wald und Landschaft, EDMZ, Bern.

Böll, A. (1997): Wildbach- und Hangverbau. Bericht Nr. 343, Eidg. Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft, Birmensdorf.

BWK (2005): Mobile Hochwasserschutzsysteme - Grundlagen für Planung und Einsatz. Bund der Ingenieure für Wasserwirtschaft, Abfallwirtschaft und Kulturbau (BWK), Sindelfingen.

Egli, Th. (1996): Hochwasserschutz und Raumplanung. ORL-Bericht Nr. 100, vdf Hochschulverlag an der ETH, Zürich.

FEMA (1986a): Floodproofing Non-Residential Structures. Publication No. 102, Federal Emergency Management Agency, Washington D.C.

FEMA (1986b): Retrofitting Flood-prone Residential Structures. Publication No. 114, Federal Emergency Management Agency, Washington D.C.

Fachkommission Technischer Elementarschutz (FTE) (2012): Themenblatt 1-1, Bewertung der Erstellungssicherheit von temporären Objektschutzmassnahmen, Bern. (Excel Bewertungsblatt)

GEO (2000): Review of Natural Terrain Landslide Debris-Resisting Barrier Design. Geotechnical Engineering Office, Geo Report No. 104, Civil Engineering Department, the Government of the Hong Kong Special Administrative Region.

Hochwasserschutzfibel (2008): Bauliche Schutz- und Vorsorgemassnahmen in hochwassergefährdeten Gebieten. 2. überarbeitete und ergänzte Auflage.

IKSR (2002): Hochwasservorsorge – Massnahmen und ihre Wirksamkeit. Internationale Kommission zum Schutz des Rheins, Koblenz.

IRV (2008): Ereignisanalyse Hochwasser 8./9. August 2007. Interkantonaler Rückversicherungsverband IRV, Bern.

Kohli, A. (1998): Kolk an Gebäuden in Überschwemmungsebenen. Mitteilung Nr. 157, Versuchsanstalt für Wasserbau, Hydrologie und Glaziologie, ETH, Zürich.

Kölz, E., In-Albon, Ch. (2012): Statische Probleme bei Hochwasserschutzmassnahmen, Risk&Safety AG, Aarau. (unveröffentlicht).

Rickenmann, D. (2014): Methoden zur quantitativen Beurteilung von Gerinneprozessen in Wildbächen. WSL Berichte, Heft 9, 2014. ISSN 2296-3456

Rickenmann, D. (1995): Beurteilung von Murgängen. Schweizer Ingenieur und Architekt, Nr. 48, Zürich.

Suter, U. (2013): Definition der Schutzhöhe beim Objektschutz Hochwassergefahren - Regelanwendung, Suter Hydro Engineering AG, Meilen.

USACE (1992): Flood Proofing Regulations. US Army Corps of Engineers, Publication No. 1165-2-314, US Government Printing Office, Washington.

Vanomsen, P. (2011): Wasserdichte Türen und Fenster – Übersicht der Normenwerke und ausgewählte Bauprodukte, Egli Engineering AG, St. Gallen und Bern.

VDI (2004): Schutz der Technischen Gebäudeausrüstung – Hochwasser. Verein Deutscher Ingenieure, VDI Richtlinie 6004, Düsseldorf.

VKF/BWG (2004): Entscheidungshilfe Mobiler Hochwasserschutz. Vereinigung Kantonaler Feuerversicherungen, Bern, Bundesamt für Wasser und Geologie, Biel.