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Das können Sie tun, um Ihr Gebäude zu schützen

Hier finden Sie die Empfehlungen zu Ihrer Abfrage.

Wieviel Schutz braucht Ihr Gebäude?

  • Die Gefährdungskarte Oberflächenabfluss Schweiz hat keine Rechtsverbindlichkeit. Sie ist eine fachtechnische Grundlage und hat hinweisenden Charakter.

    Die Gefährdungskarte Oberflächenabfluss gibt Auskunft, wo bei starkem Regen Wasser abfliesst und wo es sich aufstauen kann, z.B. in Mulden oder an Hindernissen. Sie bietet Bauherren, Architekten und Ingenieuren rasch einen Überblick über mögliche Gefahren und allfällige Risiken.

    zum Geoportal des Bundes (geo.admin.ch)


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    Vorsicht: Weil es sich bei der Gefährdungskarte um ein reines Modellierungsprodukt handelt, ist die korrekte Interpretation mit einer Plausibilisierung der Abflusswege vor Ort entscheidend. Kleinstrukturen wie Trottoir-Ränder oder Stellriemen, aber auch Unterführungen oder Durchlässe sind im Modell nicht berücksichtigt. Weiterführende Informationen:

     

Welche Massnahmen Sie treffen können...

  • Wasser bahnt sich immer einen Weg: Achten Sie darauf, dass kein Wasser über die Kanalisation oder über Leitungs- und Lüftungsschächte in geschützte Räume eindringen kann.

  • Denken Sie beim Schutz auch an den Lift: Wasser im Liftschacht kann den Lift lahmlegen und Personen darin gefährden. Legen Sie die Ruhestellung des Lifts oberhalb der Schutzhöhe fest, und stellen Sie sicher, dass der Lift bei Überschwemmung nicht nach unten fährt.

  • Wenn Sie Ihr Gebäude gegen Überschwemmung abdichten: Achten Sie darauf, dass Wände und Böden dem Wasserdruck standhalten und dass das Gebäude nicht vom Wasserdruck angehoben wird. Lassen Sie dies durch einen Bauingenieur prüfen.

  • Eine Blitzschutzanlage bietet effektiven Schutz für Ihr Gebäude. Vorsicht: Elektrische Geräte und Anlagen im Innern des Gebäudes sind durch den äusseren Blitzschutz nicht vor Überspannung geschützt. Treffen Sie deshalb auch Massnahmen für den inneren Blitzschutz, beispielsweise mit einem Kombi-Überspannungsableiter. Idealerweise ergänzt der innere Blitzschutz den äusseren. Lassen Sie sich zur Installation von einer Fachperson beraten (Kantonale Fachstellen).

  • Wenn Ihr Gebäude an einem Gewässer steht: Platzieren Sie Gegenstände wie Mülltonnen oder Holzbeigen an einem geschützten Ort, so dass sie nicht davonschwimmen und Durchlässe wie Brücken oder enge Stellen verstopfen können.

Woran Sie auch in Zukunft denken sollten...

  • Säubern Sie Abläufe und Notüberlaufe bei Balkon, Terrasse und Flachdach regelmässig, damit das Wasser immer gut abfliessen kann. Reinigen Sie auch Ihre Dachrinnen einmal im Jahr.

  • Denken Sie auch an Gegenstände, die Ihnen aus persönlichen Gründen wichtig sind, wie Fotoalben oder Erinnerungsstücke.

    Lagern Sie keine wasserempfindlichen und wertvollen Gegenstände in Räumen, die überschwemmt werden könnten.

  • Wenn Ihr Gebäude an einem Gewässer steht: Platzieren Sie Gegenstände wie Mülltonnen oder Holzbeigen an einem geschützten Ort, so dass sie nicht davonschwimmen und Durchlässe wie Brücken oder enge Stellen verstopfen können.

  • In jeden Haushalt gehören ein batteriebetriebener und einsatzbereiter Radio, Taschenlampen und Notvorräte  für mind. 3 Tage (9 Liter Wasser pro Person, ausreichend Nahrungsmittel, die nicht gekocht werden müssen). Weiterführende Informationen: Broschüre "Kluger Rat - Notvorrat"

Was Sie im Notfall noch tun können...

  • Verlassen Sie betroffene Räume wie Keller oder Einstellhallen, aber auch Lifte. Meiden Sie die Nähe von Gewässern und Geländemulden. Fliessendes Wasser ist viel stärker als es scheint, es kann Sie oder Ihr Fahrzeug mit sich reissen.

     

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  • Schliessen Sie vor allem Dach-, aber auch andere Fenster und Türen, wenn ein Unwetter droht.

  • Das Glas der Fensterscheiben ist bedeutend resistenter als das Material der Storen. Wetterdienste geben heute Unwetterwarnungen in der Regel rechtzeitig ab.

    Ziehen Sie Storen immer hoch, wenn ein Unwetter droht. Stellen Sie sicher, dass dies bei Ihrer Abwesenheit jemand übernimmt.

     

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    Dieser Präventions-Spot wurde freundlicherweise von der Basellandschaftlichen Gebäudeversicherung und der Gebäudeversicherung des Kantons Basel-Stadt zur Verfügung gestellt.

  • Solange noch keine baulichen Schutzmassnahmen realisiert sind: Halten Sie für den Notfall genügend Sandsäcke und Plastikfolie bereit, um Öffnungen abzudichten. Üben Sie den Einsatz der Sandsäcke bereits vor dem Notfall. Bei kritischer Wetterprognose sollten die Sandsäcke bereits aufgebaut werden.

  • Bei besonders grossen Schneeanhäufungen auf dem Dach: Erkundigen Sie sich bei einem Bauingenieur in der Nähe, ob eine Räumung nötig ist. Wenn ja, lassen Sie das Dach am besten von Profis räumen. Achten Sie darauf, dass keine einseitigen Belastungen durch Schneedruck entstehen.

  • Lagern Sie Gartenmöbel und andere lose Gegenstände wie z.B. Trampoline oder Tischtennisplatten unwettergeschützt. Sichern Sie diese so, dass sie sich nicht selbständig machen und Schäden verursachen können.

  • Nach dem Unwetter ist vor dem Unwetter: Befreien Sie im Nachhinein die Entwässerungschächte von Laub und anderem Material, damit sie nicht verstopfen.

  • Erdbeben dauern meist nur einige Sekunden. Personen müssen sich unmittelbar schützen, z.B. in einem Türrahmen, unter einem soliden Tisch oder Bett. Für das Verlassen des Gebäudes oder das Aufsuchen eines Schutzraumes bleibt keine Zeit. Unterwegs könnten herunterfallende Bauteile Personen verletzen. Halten Sie möglichst Abstand zu beweglichen Einrichtungsgegenständen wie Bücherregalen sowie zu Fenstern und Glaswänden, die zerspringen könnten.

     

    Unmittelbar nach einem schweren Erdbeben sind im Schadengebiet folgende Verhaltensweisen ratsam:

    • Bewahren Sie Ruhe und bedenken Sie, dass jederzeit Nachbeben möglich sind.
    • Verschaffen Sie sich einen Überblick, ob Personen in Ihrer Nähe sind, die Hilfe benötigen könnten. Leisten Sie Verletzten erste Hilfe, ohne sich selbst zu gefährden.
    • Benutzen Sie keine Fahrstühle. Nach einem Erdbeben droht die Stromversorgung zusammen zu brechen.
    • Suchen Sie allfällige Brandherde und meiden Sie Orte, wo es nach Gas riecht. Drehen Sie die Haupthähne von Gas- und Wasserleitungen zu und schalten Sie die Sicherungen der Stromversorgung aus.
    • Befolgen Sie die Anweisungen am Radio.
    • Bewegen Sie sich in Gebäuden und beim Verlassen von Gebäuden mit grösster Vorsicht. Lose Decken- und Fassadenelemente, Dachbalken, Ziegel usw. könnten herunterfallen.

     

    Nach einem Beben werden die zuständigen Stellen baldmöglichst eine Gebäudebeurteilung einleiten und durch Fachpersonen prüfen lassen, ob betroffene Personen in ihre Wohnhäuser zurückkehren können (wenn auch nur provisorisch). Einsturzgefährdete Gebäude sind weder begeh- noch bewohnbar.

     

    Weiterführende Informationen: Naturgefahrenportal des Bundes