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Oberflächenabfluss von angrenzendem Feld

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Oberflächenabfluss wird oft unterschätzt, kann bei heftigem Regen (z.B. Gewitter) jedoch lokal heftige Überschwemmungen verursachen. Wenige Zentimeter Wasser an einer kritischen Stelle reichen aus, um grossen Schaden anzurichten.

Ist Ihr Gebäude gut geschützt? - Machen Sie den Check unter www.schutz-vor-naturgefahren.ch/wasser

Quelle des Videomaterials: GVL

Wetter, Klima und Hagel

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Was ist der Unterschied zwischen Wetter und Klima? Wann spricht man von Hagel? Und in welchen Grössen kommen Hagelkörner vor?

Thomas Bucheli beantwortet diese Fragen anlässlich der Veranstaltung Gebäudeschutz vor Hagel – Ein Beispiel für nationale und internationale Kollaboration an der Swissbau 2018.

Einfluss von Hagel auf den Oberflächenabfluss

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Bei Gewittern mit Hagel regnet es oft auch sehr stark, was die Gefahr von Oberflächenabfluss erhöht. Hagel kann Schächte und Abflussrinnen rasch verstopfen, wodurch noch mehr Wasser an der Oberfläche abfliesst. Eine dicke Hagelschicht am Boden kann die Fliesswege beeinflussen und umlenken. In der Folge kann sich Wasser an Orten ansammeln, wo man nicht damit gerechnet hat.

Generell gilt beim Gebäudeschutz vor Starkregen: Die Durchflusskapazität der Kanalisation ist nur für sehr häufig wiederkehrende Niederschlagsmengen ausgelegt und trägt bei Starkregen mit Hagel kaum zur Minderung der anfallenden Wassermenge bei. Vielmehr ist dafür zu sorgen, dass auch in einem solchen Überlastfall das Wasser ungehindert vom Gebäude wegfliessen kann, z. B. indem das Gebäude etwas erhöht gebaut wird. Andernfalls müssen die Fassade und sämtliche Gebäudeöffnungen bis zur maximal möglichen Wassertiefe permanent abgedichtet sein. Für die Installation mobiler Schutzmassnahmen wie z. B. Dammbalken fehlt bei einem plötzlich auftretenden Gewitter meist die Zeit.

Hohe Fliessgeschwindigkeit bei Oberflächenabfluss auf Strasse

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An Hanglagen und entlang befestigter Verkehrswege kann an der Bodenoberfläche abfliessendes Regenwasser (Oberflächenabfluss) hohe Fliessgeschwindigkeiten erreichen. Je grösser das Gefälle, je geringer die Bodenrauigkeit und je höher die Fliesstiefe ist, umso höhere Geschwindigkeiten werden erreicht. Im aktuellen Beispiel, aufgenommen im Juni 2021 im Kanton Zürich, dürften vor dem Haus Geschwindigkeiten um 3 m/s erreicht worden sein. Bei solch hohen Geschwindigkeiten können Personen bereits ab Fliesstiefen von 20 cm umgerissen werden.

Wenn das Wasser auf Hindernisse trifft, staut es auf. D.h. die Fliesstiefe wird lokal dann um die sog. Stauhöhe erhöht. Bei 3 m/s beträgt diese Stauhöhe bereits fast 50 cm. Diesen Effekt gilt es bei Schutzmassnahmen gegen Oberflächenabfluss zu berücksichtigen.

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