Hochwasser

Hochwasser (Bild: AGV)
Bildquelle: Aargauische Gebäudeversicherung (AGV)

Grundlagen

Nach heftigen oder lang anhaltenden Niederschlägen können Bäche, Flüsse und Seen über die Ufer treten und Überschwemmungen verursachen. Zudem führen sie oft Schwemmgut wie Schlamm, Geröll und Baumstämme mit. Die Kraft von Wasser und Schwemmgut kann massive Gebäudeschäden verursachen. Speziell in Untergeschossen sind Personen gefährdet. Auch Feuchtigkeit und Schmutz kann die Innenausbauten und technische Einrichtungen im Gebäude gefährden.

Empfohlenes Schutzziel: Das Gebäude bleibt bis zu einem 300-jährlichen Hochwasser auch in Untergeschossen trocken und intakt.

Fachbegriffe

Die Fliessgeschwindigkeit kann bei Überschwemmungen in steilem Gelände (≥ 5-10 %) über 2 m/s erreichen. So hohe Geschwindigkeiten treten insbesondere entlang kanalisierter Bereiche auf (z.B. Strassenzüge und Trockenrinnen). In flacherem Gelände (< 2 %) reduziert sich die Geschwindigkeit auf deutlich unter 2 m/s.

Die Anstiegsgeschwindigkeit beschreibt die Schnelligkeit, mit der das Wasser bei Überschwemmungen ansteigt. Dieser Wert ist entscheidend für die Einschätzung der Bedrohung von Personen in und ausserhalb von Gebäuden. Bei Überschwemmungen wegen Verklausung (Verstopfung durch Schwemmgut bei Brücken, Durchlässen und Engstellen), bei Dammbrüchen oder der Verlagerung eines Gerinnes ist die Anstiegsgeschwindigkeit hoch.

Die Vorwarnzeit, d.h. die Dauer von der Gefahrenerkennung bis zum Überschwemmungsbeginn, ist in der Schweiz allgemein sehr kurz. Deshalb bieten permanente bauliche Massnahmen den besten Schutz. Temporäre Schutzmassnahmen bringen nur dann etwas, wenn Betroffene die Gefahr frühzeitig erkennen können und entsprechend organisiert sind (Notfallorganisation).

Die Überschwemmungsdauer beginnt zum Zeitpunkt der Benetzung mit Wasser und endet, wenn sich das Wasser vollständig zurückzieht.

Die Überschwemmungshöhe beschreibt den lokal bei einem bestimmten Ereignis zu erwartenden Wasserstand. Sie ist massgebend für die Ermittlung der Schutzhöhe. Diese legt fest, bis zu welcher Überschwemmungshöhe ein Gebäude vor Wassereintritt geschützt wird.

Die Rückstauebene ist die höchste Ebene, bis zu der das Wasser in einer Entwässerungsanlage ansteigen kann. Es wird unterschieden zwischen: a) errechneter Rückstauebene gemäss Generellem Entwässerungsplan (GEP) und b) maximal möglicher Rückstauebene. Letztere entspricht der Überschwemmungshöhe nach einem starken Regen.

Abklärung der Gefährdung und Festlegung der Schutzhöhe

Zur Bemessung von Objektschutzmassnahmen braucht es Angaben zu Überschwemmungshöhe, Fliessgeschwindigkeit und allfälligem Schwemmgut. Diese Angaben finden sich in den Intensitätskarten und im technischen Bericht zur Gefahrenkarte (siehe auch: Hilfsmittel der PLANAT).

Wo keine Intensitätsangaben existieren, muss eine Fachperson diese bestimmen. Gegebenenfalls braucht es Untersuchungen zur lokalen Gefährdung. Bei Fliessgeschwindigkeiten > 0.5 m/s und Fliesstiefen > 25 cm ist eine Fachperson beizuziehen. Bei intensiv genutzten Untergeschossen (Personengefährdung, sensible Einrichtungen wie Server oder Haustechnik) empfiehlt sich ein höherer Schutz.

Gefährdungsbilder

Gefährdungsbild 1: Statische Überschwemmung

Die statische Überschwemmung weist eine geringe Fliessgeschwindigkeit (v < 1 m/s) auf. Schäden entstehen nicht durch das fliessende Wasser, sondern durch den Druck auf die Gebäudehülle und die Bodenplatte (Auftrieb). Dieser hydrostatische Druck wächst mit zunehmender Überschwemmungshöhe an.

Gefährdungsbild 2: Dynamische Überschwemmung

Die dynamische Überschwemmung weist mittlere bis hohe Fliessgeschwindigkeiten (v > 1 m/s) auf. Neben dem hydrostatischen Druck wirken auch das fliessende Wasser (hydrodynamischer Druck) und das am Gebäude aufprallende Schwemmgut (Baumstämme, Geschiebe).

Gefährdungsbild 3: Dynamische Überschwemmung mit Erosion und Schwemmgutablagerung

Bei hohen Fliessgeschwindigkeiten (v > 2 m/s) kommt es zu Erosion. Wo das Wasser wieder langsamer fliesst, wird mitgeführtes Material abgelagert. Erosion tritt vor allem bei Bauten entlang stark kanalisierter, geneigter Abflusswege auf (Strassenzüge in Siedlungen) sowie an Bächen und Flüssen. Erosion kann Fundamente von Bauten freilegen oder unterspülen. Abgelagertes Material wirkt als zusätzliche Auflast (relevant für Tiefbauten wie Tiefgaragen).

Gefährdungsbild 4: Ufererosion und Gerinneverlagerung

Legt die Erosion das Fundament frei, ist die Stabilität einer Baute akut gefährdet. Mit der grösseren Angriffsfläche erhöht sich die Einwirkung des Wassers und des Schwemmguts. Verlagert sich der Fluss- oder Bachlauf, ändern sich die Abflusswege binnen kürzester Zeit und erreichen bislang ungefährdete Gebiete.

Gefährdungsbild 5: Uferrutschung

Rutschungen im Ufergebiet werden ausgelöst, wenn sich ein Flussbett aufgrund grosser Wassermassen vertieft. Gefährdung und mögliche Schutzmassnahmen siehe Rutschung/Sturz ((Link)). Erreicht das Hochwasser das Gebäude, sind auch die Einwirkungen gemäss Gefährdungsbild 4 zu berücksichtigen.

Gefährdungsbild 6: Grundwasser

Das Grundwasser steigt nach starkem Regen und Hochwasser an und tritt über Öffnungen und undichtes Mauerwerk in Untergeschosse ein. In Extremfällen kann es bis über die Terrainoberfläche ansteigen und über das Erdgeschoss ins Gebäude gelangen. Ein Anstieg des Grundwassers kann auch zum Aufschwimmen des Gebäudes und damit zu statischen Problemen führen.

Gefährdungsbild 7: Kanalisationsrückstau

Ist das Kanalisationssystem überlastet, kann es zu einem Rückstau kommen.

Eintrittswege von Wasser in Gebäude

Eintrisswege von Wasser bei starkem Regen und Hochwasser
  1. Wasser durchdringt Kellerwände / Bodenplatte
  2. Wasserrückstau aus der Kanalisation
  3. Wasser dringt durch undichte Hausanschlüsse (Rohrwege, nicht druckwasserdicht ins Mauerwerk eingebettete Kabel) oder durch undichte Fugen
  4. Wasser strömt durch Lichtschächte und Kellerfenster
  5. Wasser durchsickert die Aussenwand
  6. Wasser dringt durch Tür- und Fensteröffnungen
  7. Wasser durchdringt Fassade bei starkem Regen mit Sturm
  8. Wasser dringt über das Dach und den Balkon in das Gebäude ein
  9. Hagel verstopft die Entwässerungseinrichtungen und kann so zum Eindringen von Wasser in das Gebäude führen (siehe Punkte 4, 5 und 6)

Schadenarten-/ursachen

Bei Vernässung und Ablagerung von Schlamm verlieren Gebäudeausbauten (Böden, Wände, Decken), Installationen und Gebäudeinhalte ganz oder teilweise ihren Wert. In Einzelfällen kann auch das Tragwerk betroffen sein. Vernässung wirkt in der Regel über die maximale Überschwemmungshöhe hinaus: Wegen der Kapillarität in Wänden und durch das Verdunsten von Wasser sind auch Bereiche oberhalb der Überschwemmungshöhe betroffen. Alle löslichen und nicht löslichen Stoffe, die das Wasser mitführt, verursachen erhebliche Verschmutzung. Produkte aus Holz, Papier, Textilien oder Gips erleiden Totalschaden, wenn sie Wasser aufsaugen. Kurzschlüsse bei elektrischen Einrichtungen können zudem Brände auslösen, technische Einrichtungen zerstören und Personen gefährden. Weitere Schäden können durch chemische Reaktionen mit gelagerten Stoffen oder durch die Einlagerung von Fest- und Geruchsstoffen entstehen.

Schutzmassnahmen

Die Terraingestaltung ist die wichtigste Massnahme zur Verhinderung von Überschwemmungsschäden. Massgebend für die Planung ist die Höhe des zu erwartenden Wasserspiegels (Schutzhöhe, Wellengang durch dynamisches Fliessverhalten berücksichtigen!).

Zusätzlich stehen drei Schutzkonzepte zur Wahl:

  • Abschirmung: Das Wasser wird mit Barrieren (Dämme, Betonmauern) oder durch Höherlegung des Gebäudes ferngehalten. Solche Schutzmassnahmen dürfen die Gefährdung auf benachbarten Grundstücken nicht erhöhen.
  • Abdichtung: Das Gebäude wird wasserdicht als weisse oder schwarze Wanne gebaut. Notwendige Öffnungen werden über der Schutzhöhe angeordnet. Die Fassade ist bis auf die Schutzhöhe nässeunempfindlich auszubilden. Schäden entstehen, wenn die Gebäudehülle verschmutzt wird oder Gegenstände mit grosser Geschwindigkeit auf das Gebäude prallen.
  • Nasse Vorsorge: Die Überschwemmung des Gebäudes wird bewusst zugelassen. Durch die Verwendung wasserunempfindlicher Materialien im Innenausbau und durch angepasste Gebäudenutzungen wird der Schaden gering gehalten. Die nasse Vorsorge wird vornehmlich bei bestehenden Gebäuden mit Auftriebsproblemen angewandt, um noch grössere Schäden (Bruch der Bodenplatte) zu verhindern.
Generell ist zwischen permanent und temporär wirkenden Vorkehrungen zu unterscheiden.

Zu beachten: Temporäre Schutzmassnahmen sind nur bei langer Vorwarnzeit (mehrere Stunden bis Tage) sinnvoll und erfordern eine einwandfreie und langfristig gesicherte Notfallorganisation.

Vorschläge für Schutzmassnahmen zu einzelnen Bauteilen sowie zum konzeptionellen Vorgehen: Gebäudeschutz

Normen und Richtlinien

Allgemeine Bau- und Tragwerksnormen

Allgemein

SIA 480 (2016): Wirtschaftlichkeitsrechnung für Investitionen im Hochbau. Schweizerischer Ingenieur- und Architekten-Verein, Zürich.

Tragwerksnormen

SIA 260 (2013): Grundlagen der Projektierung von Tragwerken. Schweizerischer Ingenieur- und Architektenverein, Zürich.

SIA 261 (2014): Einwirkungen auf Tragwerken. Schweizerischer Ingenieur- und Architektenverein, Zürich.

SIA 261/1 (2003): Einwirkungen auf Tragwerke – Ergänzende Festlegungen. Schweizerischer Ingenieur- und Architektenverein. Zürich.

SIA 267 (2013): Geotechnik. Schweizerischer Ingenieur- und Architektenverein, Zürich.

SIA 267/1 (2013): Geotechnik - Ergänzende Festlegungen. Schweizerischer Ingenieur- und Architektenverein, Zürich.

SIA 269 (2011): Grundlagen der Erhaltung von Tragwerken. Schweizerischer Ingenieur- und Architektenverein, Zürich.

SIA 269/1 (2011): Erhaltung von Tragwerken - Einwirkungen. Schweizerischer Ingenieur- und Architektenverein, Zürich

SIA 465 (1998): Sicherheit von Bauten und Anlagen. Schweizerischer Ingenieur- und Architektenverein, Zürich.

SIA 469 (1997): Erhaltung von Bauwerken. Schweizerischer Ingenieur- und Architektenverein, Zürich.

Bauproduktenormen mit Anforderungen betreffend Hochwasser (Auswahl)

Aussenwandsysteme

ÖNORM B 1300 (2012): Objektsicherheitsprüfungen für Wohngebäude – Regelmässige Prüfroutinen im Rahmen von Sichtkontrollen und zerstörungsfreien Begutachtungen, Grundlagen und Checklisten

Türen, Fenster, äussere Abschlüsse

SIA 331 (2012): Fenster und Fenstertüren. Schweizerischer Ingenieur- und Architektenverein, Zürich.

SIA 331.054 (1980): Prüfverfahren für Fenster – Mechanische Prüfungen. (SN EN 107). Schweizerischer Ingenieur- und Architektenverein, Zürich.

SIA 331.181 (2002): Glas im Bauwesen – Pendelschlagversuch – Verfahren für die Stossprüfung und die Klassifizierung von Flachglas. (SN EN 12600). Schweizerischer Ingenieur- und Architektenverein, Zürich.

SIA 331.308 (2002): Fenster und Türen – Mechanische Beanspruchung – Anforderungen und Einteilung. (SN EN 12400). Schweizerischer Ingenieur- und Architektenverein, Zürich.

SIA 342 (2009): Sonnen- und Wetterschutzanlagen. Schweizerischer Ingenieur- und Architektenverein, Zürich.

SIA 342.016 (2015): Markisen – Leistungs- und Sicherheitsanforderungen. (SN EN 13561). Schweizerischer Ingenieur- und Architektenverein, Zürich.

SIA 342.017 (2015): Abschlüsse aussen – Leistungs- und Sicherheitsanforderungen. (SN EN 13659). Schweizerischer Ingenieur- und Architektenverein, Zürich.

SIA 343 (2014): Türen und Tore. Schweizerischer Ingenieur- und Architektenverein, Zürich.

SIA 343.061 (1999): Türblätter – Ermittlung der Widerstandsfähigkeit gegen harten Stoss. (SN EN 950). Schweizerischer Ingenieur- und Architektenverein, Zürich.

SIA 343.102 (2000): Tore – Widerstand gegen eindringendes Wasser – Klassifizierung. (SN EN 12425). Schweizerischer Ingenieur- und Architektenverein, Zürich.

SIA 343.111 (2000): Tore – Widerstand gegen eindringendes Wasser – Prüfverfahren. (SN EN 12489). Schweizerischer Ingenieur- und Architektenverein, Zürich.

Ift – Richtlinie FE-05/2 (2005): Einsatzempfehlungen für Fenster und Aussentüren; Richtlinie zur Ermittlung der Mindestklassifizierung in Abhängigkeit der Beanspruchung; Teil 1 Windwiderstand, Schlagregendichtheit und Luftdurchlässigkeit.

Ift – Richtlinie FE-07/1 (2005): Hochwasserbeständige Fenster und Türen. Anforderungen, Prüfung, Klassifizierung.

Dach- und Fassadenbekleidungsprodukte

SIA 329 (2018): Vorhangfassaden. Schweizerischer Ingenieur- und Architektenverein, Zürich.

SIA 232.301+A1 (2014): Lichtdurchlässige, einschalige profilierte Platten aus Kunststoff für Innen- und Aussenanwendungen an Dächern, Wänden und Decken. Anforderungen und Prüfverfahren. (SN EN 1013+A1). Schweizerischer Ingenieur- und Architektenverein, Zürich.

SIA 232.602+A1 (2015): Faserzement-Wellplatten und dazugehörige Formteile - Produktspezifikationen und Prüfverfahren. (SN EN 494+A1). Schweizerischer Ingenieur- und Architektenverein, Zürich.

SIA 232.603+A1 (2016): Faserzement-Tafeln – Produktspezifikationen und Prüfverfahren. (SN EN 12467+A1). Schweizerischer Ingenieur- und Architektenverein, Zürich.

SIA 243 (2008): Verputzte Aussenwärmedämmung. Schweizerischer Ingenieur- und Architektenverein, Zürich.

SIA 271 (2007): Abdichtungen von Hochbauten. Schweizerischer Ingenieur- und Architektenverein, Zürich.

SIA 270 (2014): Abdichtungen und Entwässerungen - Allgemeine Grundlagen und Abgrenzungen. Schweizerischer Ingenieur- und Architektenverein, Zürich.

SIA 281 (2013): Dichtungsbahnen - Kunststoff- Dichtungsbahnen, bitumenhaltige Dichtungsbahnen und Ton-Dichtungsbahnen Produkte- und Baustoffprüfungen, Werkstoffbezeichnungen. Schweizerischer Ingenieur- und Architektenverein, Zürich.

Abdichtungsbahnen

SIA 281.001 (2013): Abdichtungsbahnen – Bitumenbahnen mit Trägereinlage für Dachabdichtungen - Definitionen und Eigenschaften (EN 13707).

SIA 280.101 (2012): Abdichtungsbahnen – Kunststoff- und Elastomerbahnen für Dachabdichtung – Definitionen und Eigenschaften (EN 13956).

Fugenabdichtungen

SIA V118/274 (2010): Allgemeine Bedingungen für Abdichtung von Fugen in Bauten – Vertragsbedingungen zur Norm Sia 274:2010. Schweizerischer Ingenieur- und Architektenverein, Zürich.

SIA 274 (2010): Abdichtung von Fugen in Bauten – Projektierung und Ausführung. Schweizerischer Ingenieur- und Architektenverein, Zürich.

Grundwasserabdichtungen

SIA 272 (2009): Abdichtungen und Entwässerungen von Bauten unter Terrain und im Untertagbau. Schweizerischer Ingenieur- und Architektenverein, Zürich.

Gewächshäuser

SIA 328.001 (2001): Gewächshäuser – Bemessung und Konstruktion – Teil 1: Kulturgewächshäuser. (SN EN 13031-1). Schweizerischer Ingenieur- und Architektenverein, Zürich.

Abwassertechnik

SIA 190.122 (2002): Rückstauverschlüsse für Gebäude – Teil 2: Prüfverfahren (SN EN 13564-2). Schweizerischer Ingenieur- und Architektenverein, Zürich.

SIA 190.123 (2003): Rückstauverschlüsse für Gebäude – Teil 3: Güteüberwachung (SN EN 13564-3). Schweizerischer Ingenieur- und Architektenverein, Zürich.

VSS-102 (2002): Entwässerungsrinnen für Verkehrsflächen – Klassifizierung, Bau und Prüfungsgrundsätze, Kennzeichnung und Beurteilung der Konformität (SN EN 1433).

SIA 190.254 (2015): Abwasserhebeanlagen für die Gebäude- und Grundstücksentwässerung – Bau- und Prüfungsgrundsätze – Teil 4: Rückflussverhinderer für fäkalienfreies und fäkalienhaltiges Abwasser (SN EN 12050-4).

SSIV-10 (2000): Schwerkraftentwässerungsanlagen innerhalb von Gebäuden – Teil 3: Dachentwässerung, Planung und Bemessung (SN EN 12056-3).

SSIV-12 (2000): Schwerkraftentwässerungsanlagen innerhalb von Gebäuden – Teil 5: Installation und Prüfung, Anleitung für Betrieb, Wartung (SN EN 12056-5).

SN 592 000 (2012): Anlagen für die Liegenschaftsentwässerung – Planung und Ausführung.

SN 640 350 (2001): Oberflächenentwässerung von Strassen; Regenintensitäten. Vereinigung Schweizerischer Strassenfachleute VSS.

SIA 318 (2009): Garten- und Landschaftsbau. Schweizerischer Ingenieur- und Architektenverein, Zürich.

SIA 118/318 (2009): Allgemeine Bedingungen für Garten- und Landschaftsbau – Vertragsbedingungen zur Norm SIA 318:2009. Schweizerischer Ingenieur- und Architektenverein, Zürich.

EN 752 (2008): Entwässerungssysteme ausserhalb von Gebäuden.

Technische Richtlinien (Auswahl)

Allgemein

HEV (2016): Paritätische Lebensdauertabelle. Hauseigentümerverband Schweiz / Schweizerischer Mieterinnen und Mieterverband. (Online-Tool)

SVGW (2010): Richtlinie für Gasleitungen. Richtlinie G2. Schweizerischer Verein des Gas- und Wasserfaches, Zürich.

SVGW (2013): Richtlinie für Wasserverteilung. Richtlinie W4 - Planung, Projektierung sowie Bau, Betrieb und Unterhalt von Trinkwasserversorgungssystemen ausserhalb von Gebäuden. Schweizerischer Verein des Gas- und Wasserfaches, Zürich.

Entwässerung

Suissetec (2016): Richtlinie „Dachentwässerung“ . Schweizerisch-Liechtensteinischer Gebäudetechnikverband, Suissetec. (auch als Web-App erhältlich)

Suissetec/VSA (2012): SN 592000:2012: Anlagen für die Liegenschaftsentwässerung – Planung und Ausführung.

VSA (1996): Planung der Liegenschaftsentwässerung. Informationsforum der VSA Fachgruppe „Liegenschaftsentwässerung“, Olten.

VSA (2002): Regenwasserentsorgung: Richtlinie zur Versickerung, Retention und Ableitung von Niederschlagswasser in Siedlungsgebieten. Verband Schweizer Abwasser- und Gewässerschutzfachleute, Zürich. (Update 2008 zur Richtlinie)

Glas

SIGaB (2007): Sicherheit mit Glas. Dokumentation, Schweizerisches Institut für Glas am Bau, Schlieren.

Gewächshäuser

Deutsche Hagel (1984): Schadenerfahrungen mit Eindeckungsmaterialien von Gewächshäusern. Deutsche Hagel-Versicherungs-Gesellschaft, Nr. 12, Wiesbaden

Holz

EMPA (2009): Hagelwiderstand von Holzfassaden. Abschlussbericht Fonds zur Förderung der Wald- und Holzforschung, Projekt 2008.04. Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt, Dübendorf

Lignum (2012): Holzbautabellen – Handbuch für die Bemessung. Lignum, Zürich. (Lignum-"Holzbautabellen 2" online)

Lignum (1999): Fassadenverkleidungen aus unbehandeltem Holz. Lignatec Nr. 8, ISSN 1421-0320, Zürich

Gerüste / Krane

SUVA (2011): Checkliste Fassadengerüste. Bestellnummer: 67038.d, Suva, Luzern

SUVA (2007): Checkliste Krane auf Baustellen. Bestellnummer: 67116.d, SUVA, Luzern

SUVA (2014): Checkliste für Kranführer von Turmdrehkranen. Bestellnummer: 88179.d, SUVA, Luzern

Literatur

Allgemein

ASTRA (2012): Naturgefahren auf den Nationalstrassen: Risikokonzept. Methodik für eine risikobasierte Beurteilung, Prävention und Bewältigung von gravitativen Naturgefahren auf Nationalstrassen, Bundesamt für Strassen, Bern.

Egli, Th. (2005): Wegleitung Objektschutz gegen gravitative Naturgefahren. Vereinigung Kantonaler Feuerversicherungen, Bern.

PLANAT (2009): Risikokonzept für Naturgefahren. Nationale Plattform Naturgefahren, Bern.

Präventionsstiftung der Kantonalen Gebäudeversicherer (2014): Prevent-Building – eine Methodik und ein Werkzeug zur Beurteilung der Wirksamkeit und Zumutbarkeit von Objektschutzmassnahmen an Gebäuden gegen gravitative und meteorologische Naturgefahren. Bericht Phase 1 mit Anpassungen aus Phase 2. Arbeitsgemeinschaft Prevent-Building: WSL-Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF, Egli Engineering AG, Geotest AG, B,S,S,. Volkswirtschaftliche Beratung, Version 12.05.2014. (Download)

Suda J. und Rudolf-Miklau F. (Hrsg.) (2012): Bauen und Naturgefahren, Handbuch für konstruktiven Gebäudeschutz. Springer, Wien.

Staub, B. (2017): Gebäudeschutz gegen Naturgefahren. FAN Agenda 2/2017. Fachleute Naturgefahren Schweiz. (Download)

Hochwasser / Murgänge

BWW (1997): Empfehlungen Berücksichtigung der Hochwassergefahren bei raumwirksamen Tätigkeiten. Bundesamt für Wasserwirtschaft / Bundesamt für Raumplanung / Bundesamt für Umwelt, Wald und Landschaft, EDMZ, Bern.

Böll, A. (1997): Wildbach- und Hangverbau. Bericht Nr. 343, Eidg. Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft, Birmensdorf.

BWK (2005): Mobile Hochwasserschutzsysteme - Grundlagen für Planung und Einsatz. Bund der Ingenieure für Wasserwirtschaft, Abfallwirtschaft und Kulturbau (BWK), Sindelfingen.

Egli, Th. (1996): Hochwasserschutz und Raumplanung. ORL-Bericht Nr. 100, vdf Hochschulverlag an der ETH, Zürich.

FEMA (1986a): Floodproofing Non-Residential Structures. Publication No. 102, Federal Emergency Management Agency, Washington D.C.

FEMA (1986b): Retrofitting Flood-prone Residential Structures. Publication No. 114, Federal Emergency Management Agency, Washington D.C.

Fachkommission Technischer Elementarschutz (FTE) (2012): Themenblatt 1-1, Bewertung der Erstellungssicherheit von temporären Objektschutzmassnahmen, Bern. (Excel Bewertungsblatt)

GEO (2000): Review of Natural Terrain Landslide Debris-Resisting Barrier Design. Geotechnical Engineering Office, Geo Report No. 104, Civil Engineering Department, the Government of the Hong Kong Special Administrative Region.

Hochwasserschutzfibel (2008): Bauliche Schutz- und Vorsorgemassnahmen in hochwassergefährdeten Gebieten. 2. überarbeitete und ergänzte Auflage.

IKSR (2002): Hochwasservorsorge – Massnahmen und ihre Wirksamkeit. Internationale Kommission zum Schutz des Rheins, Koblenz.

IRV (2008): Ereignisanalyse Hochwasser 8./9. August 2007. Interkantonaler Rückversicherungsverband IRV, Bern.

Kohli, A. (1998): Kolk an Gebäuden in Überschwemmungsebenen. Mitteilung Nr. 157, Versuchsanstalt für Wasserbau, Hydrologie und Glaziologie, ETH, Zürich.

Kölz, E., In-Albon, Ch. (2012): Statische Probleme bei Hochwasserschutzmassnahmen, Risk&Safety AG, Aarau. (unveröffentlicht).

Rickenmann, D. (2014): Methoden zur quantitativen Beurteilung von Gerinneprozessen in Wildbächen. WSL Berichte, Heft 9, 2014. ISSN 2296-3456

Rickenmann, D. (1995): Beurteilung von Murgängen. Schweizer Ingenieur und Architekt, Nr. 48, Zürich.

Suter, U. (2013): Definition der Schutzhöhe beim Objektschutz Hochwassergefahren - Regelanwendung, Suter Hydro Engineering AG, Meilen.

USACE (1992): Flood Proofing Regulations. US Army Corps of Engineers, Publication No. 1165-2-314, US Government Printing Office, Washington.

Vanomsen, P. (2011): Wasserdichte Türen und Fenster – Übersicht der Normenwerke und ausgewählte Bauprodukte, Egli Engineering AG, St. Gallen und Bern.

VDI (2004): Schutz der Technischen Gebäudeausrüstung – Hochwasser. Verein Deutscher Ingenieure, VDI Richtlinie 6004, Düsseldorf.

VKF/BWG (2004): Entscheidungshilfe Mobiler Hochwasserschutz. Vereinigung Kantonaler Feuerversicherungen, Bern, Bundesamt für Wasser und Geologie, Biel.