Strategien zum Schutz bestehender Gebäude vor Murgängen

  • Schutz durch Verstärkung: Bilden Sie gefährdete Aussenwände und Öffnungen in verstärkter Bauweise und wasserdicht aus. Lassen Sie insbesondere Öffnungen auf den Anprall von Einzellasten und Wasserdruck bemessen. Gewisse Aussenraumnutzungen wie Sitzplätze werden in die vom Gebäude geschützten Bereiche verlegt.
  • Schutz durch Dämme, Mauern oder Netze: Dem Gebäude vorgelagerte Dämme, Mauern und Schutznetze können den Murgang ablenken oder auffangen. Ein Restrisiko betrifft in der Regel die Gebäudeöffnungen. Schützen Sie diese entsprechend.
  • Schutz durch einen Spaltkeil: Der Spaltkeil leitet den Murgang um das Gebäude herum. Schützen Sie Öffnungen in den seitlichen Aussenwänden, wenn diese vom Murgang erreicht werden könnten. Wenn Sie den Spaltkeil mit seitlichen Flügelmauern verlängern, schützen Sie auch seitliche Öffnungen gut. Der Eingriff am bestehenden Gebäude ist gering, wenn zwischen Spaltkeil und Gebäude ein Abstand verbleibt (Lichteinfall).
Nationale Schutzziele
Vollzugshilfe «Schutz vor Massenbewegungsgefahren»

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